GHK-Cu — der Kupferkomplex des Tripeptids Glycin-Histidin-Lysin — ist eines der meistuntersuchten kleinen Peptide in der Literatur zur extrazellulären Matrix und Hautforschung. Es kommt natürlich im Körper vor, und eine wiederkehrende Beobachtung in den publizierten Arbeiten ist, dass seine Spiegel mit dem Alter abnehmen — was das Forschungsinteresse mit erklärt.
Dieser Überblick fasst zusammen, wie GHK-Cu in peer-reviewten Labor- und Tiermodellstudien beschrieben wird — zur Orientierung innerhalb der Forschungsgemeinschaft. Er beschreibt keine Anwendung am Menschen, keine kosmetischen Wirkungen, keine Dosierung und keine therapeutischen Ergebnisse, und nichts hier sollte als Anleitung für die Anwendung am oder im Menschen verstanden werden.
- GHK-Cu ist ein Tripeptid (Glycin-Histidin-Lysin), gebunden an ein Kupfer(II)-Ion.
- Es kommt natürlich vor und nimmt der Literatur zufolge mit dem Alter ab.
- Es wird vor allem in Modellen der extrazellulären Matrix, Hautremodellierung und Genexpression untersucht.
- Es wird ausschließlich für die Laborforschung geliefert und ist nicht für die Anwendung am Menschen oder Tier zugelassen.
Was GHK-Cu ist
Chemisch ist GHK eine kurze Sequenz aus drei Aminosäuren — Glycin, Histidin und Lysin — mit hoher Affinität zu Kupfer. An ein Kupfer(II)-Ion gebunden schreibt man es GHK-Cu. Das Kupfer ist nicht nebensächlich: Ein Großteil des Forschungsinteresses gilt gerade dem Kupfer-Peptid-Komplex und nicht dem reinen Peptid, da sich beide in Labormodellen unterschiedlich verhalten.
Untersuchte Mechanismen
In der publizierten Literatur wird GHK-Cu vor allem für seine Wechselwirkung mit der extrazellulären Matrix untersucht — dem strukturellen Gerüst um die Zellen. Forschungsmodelle haben seine Beziehung zu Kollagen und anderen Matrixbestandteilen, den Kupfertransport und breite Effekte auf die Genexpression betrachtet. Neuere Arbeiten haben eine große Zahl von Genen katalogisiert, deren Expression sich in GHK-Cu-behandelten Zellkulturen verschiebt. Dies sind mechanistische Beobachtungen in Labormodellen und nicht als Wirkungen beim Menschen zu verstehen.
Wo es in der Forschung auftaucht
GHK-Cu taucht in mehreren Forschungsbereichen auf: Modelle der Haut- und Geweberemodellierung, Wundheilungsforschung, antioxidative und metallbindende Chemie sowie Genexpressionsprofilierung. Sein Auftreten gerade in Hautforschungsmodellen ist der Grund für die breite Diskussion — aber in einem Forschungsmodell aufzutauchen ist nicht dasselbe wie ein nachgewiesenes Ergebnis, eine Unterscheidung, die der nächste Abschnitt deutlich macht.
Was die Evidenz nicht belegt
Wie bei den meisten Forschungspeptiden lautet die ehrliche Zusammenfassung: Die mechanistische und Laborarbeit ist der gut entwickelte Teil, und darüber hinaus lässt sich wenig behaupten. Die Literatur belegt nicht:

